1979 in Frankreich geboren, habe ich meine Kindheit in Lagos, Nigeria und in Seoul, Südkorea verbracht. Diese Lebensabschnitte haben mich stark geprägt und neugierig gemacht – auf andere Kulturen, Sprachen, andere Arten des Lernens und des Zusammenlebens, auf die Geschichte und die Geschichten der Welt.
In Paris studierte ich internationalen Handel, Politik sowie Sozial- und Humanitärmanagement. Parallel dazu besuchte ich Kurse in Kunstgeschichte an der École du Louvre. Während meines Studiums absolvierte ich Praktika in den Bereichen Kommunikation, PR und internationale Mobilität als Area Manager; unter anderem in San Francisco, wo ich gleichzeitig meine Englischkenntnisse vertiefte und für Amnesty International arbeitete. Bevor ich nach Deutschland kam, arbeitete ich als Projektkoordinatorin für eine Organisation in Frankreich, die gegen soziale Ungleichheit und schulischen Ausschluss kämpft: durch die Vernetzung von Akteur*innen aus urbanen und ländlichen Gebieten, aus Kultur, Familie, Berufsleben, Wissenschaft und Politik.
2004 kam ich nach Berlin, um mein Deutsch zu verbessern und meine pädagogische Kreativität zu vertiefen – durch einen Europäischen Freiwilligendienst beim Zirkus Cabuwazi, wo ich Schulgruppen begleitete. Durch diese Erfahrung habe ich den Beruf entdeckt, den ich heute ausübe.
2005 begann ich als Trainerin, Dolmetscherin und Sprachtrainerin beim Berliner Arbeitskreis für politische Bildung (Bapob e.V.) – der Beginn einer freiberuflichen Tätigkeit, die ich 2006 aufgenommen habe und die mich seitdem durch Deutschland, Europa und die Welt geführt hat: interkulturelle Projekte leiten, transnationale Kooperationsseminare begleiten, Workshops zu Strategie, Prozessen, Change und Transformation durchführen, Trainings für Trainerinnen und Multiplikatorinnen anbieten sowie internationale Konferenzen moderieren und Kongresse konzipieren – u.a. in: Algerien, Ghana, Armenien, USA, Libanon, Portugal, Nordmazedonien, Polen, Großbritannien, Togo, Kenia, Marokko, Indonesien, Bosnien-Herzegowina...
Berlin ist seither mein Zuhause und mein Ausgangspunkt. Als historisches und pädagogisches Epizentrum bietet diese Stadt einzigartige Möglichkeiten zum Experimentieren, Begegnen und Arbeiten – in Europa und darüber hinaus.
Diese zwei Jahrzehnte an Erfahrung stehen Ihren Projekten zur Verfügung. Ich freue mich auf jede neue Zusammenarbeit – sie bereichert mich systematisch und vertieft meine Sensibilität in diesem zutiefst menschlichen und sich stetig weiterentwickelnden Bereich.